Trance und Beschäftigungsmaßnahme

Immer wieder wurden wir mit dem selben Stilmittel regelrecht dazu getrieben Dinge zu glauben die wir glauben sollten. Man wiederholte Suggestionen solange bis wir in eine Autosuggestion verfielen. Hypnotisiert davon gingen wir aufeinander los wie Gladiatoren in der Arena.
Eine Beschäftigungsmaßnahme für die Völker dieses Planeten, damit die Cesaren weiter in aller Seelenruhe ihre Pfründe einfahren konnten. Menschen mit ökonomischen Warenwert; jeder Zeit „verscherbelbar“.

Auktionsware – sortiert nach Nutzbarkeit. Jene die in den Arenen zusammenbrachen – auch weil sie nicht ausreichend verpflegt wurden – schob man in einen anderen Käfig; schließlich waren sie ja noch nicht tot – also noch immer zu irgendwas zu gebrauchen. Wenn die Cesaren dann wieder Menschen benötigten um ihr Gold abzubauen, holte man sie heraus und beschäftigte sie für ein Appel und ein Ei. Wehrten sie sich und lehnten sich auf, wurden sie sanktioniert und als faules Pack diffamiert. Eine Belustigung für jene maschinengleiche Gladiatoren die noch in den Arenen ums Überleben kämpften – „noch“.
Schon bald merkten eben diese, dass sie dem selben Schicksal anheim fielen, wenn sie nicht genau das machten was man von ihnen verlangte. Doch was sollten sie tun? Waren sie doch „froh“, dass sie überhaupt eine Beschäftigung hatten – und das obwohl sie über Leichen gehen mussten. Hauptsache „über“leben – scheiß auf „leben“ oder „Leben“. Ellenbogen raus – hauptsache „ich“ schaff’s.

So war das. Damals… in Rom – …

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